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Disposition

Hauptwerk (I) C-g³ Schwellwerk (II) C-g³
Bordun 16' Geigenprincipal 8'
Principal 8' Doppelflöte 8'
Rohrflöte 8' Gambe 8'
Oktave 4' Vox celestis 8'
Spitzflöte 4' Oktave 4'
Quinte 2 2/3' Holzflöte 4'
Terz 1 3/5' Nasat 2 2/3'
Oktave 2' Oktave 2'
Mixtur 4-5f. 1 1/3' Scharf 4f. 1'
Fagott 16' Dulcian 16'
Trompete 8' Cromorne 8'
Schalmey 4'
Oberwerk (III) C-g³ Pedal C-f¹
Holzgedackt 8' Principalbaß 16'
Quintade 8' Subbaß 16'
Principal 4' Oktavbaß 8'
Kleingedackt 4' Gedacktbaß 8'
Spitzoktave 2' Choralbaß 4'
Sesquialter2f. Pommer 4'
Quinte 1 1/3' Rauschquinte 4f. 2 2/3'
Zimbel 3f. 2/3' Posaune 16'
Oboe 8' Trompete 8'
Nebenregister
Koppel SW/HW Koppel OW/SW Tremulant HW
Koppel OW/HW Koppel HW/P Tremulant SW
Koppel OW/P Koppel SW/P Tremulant OW

Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 15°

Stimmungsart: leicht modifizierte Temperierung (Voigt 1)

Bis 1994 wurden folgende Spielhilfen ergänzt:

  • Elektronische Zusatzkoppeln mit variablen Funktionen (Sub- und Superkoppeln in beliebiger Anzahl, Transponierkoppeln in beliebigen Intervallen versetzt auch mehrfach u. a.)
  • Dynamikkoppeln (Koppeln in Abhängigkeit der Anschlagstärke)
  • Anschluss für Zweitspieltisch und handelsübliche Klaviaturen mit MIDI-Ausgang
  • Jalousieschweller II, Stellungen im Setzer integrierbar
  • Crescendowalze 2fach programmierbar
  • Setzer über 3000 Kombin. (Sequenz auch über Fernbedienung)
  • Steuerung beliebiger Tonsequenzen (z. B. für Zungenstimmarbeiten) durch Fernbedienung
  • Aufzeichnung aller mechanischen und elektrisch/elektronischen Vorgänge in der Orgel, Bearbeitung und Wiedergabe derselben (elektromechanische Steuerung der Tonventile und Registerschleifen), auch über Fernbedienung
  • Speicherung und Bearbeitung einschließlich Notendarstellung am Bildschirm sowie klassischer Notensatz (Ausdruck)
  • Alle Funktionen über MIDI-Schnittstelle kompatibel
  • Dreifach dynamische Klaviatur (Anschlagstärke, Tastendruck, Absprache) zur Steuerung und Mischung gesampelter Klangspektren in integrierten Modulen

Zusätzliche Stimmen in elektroakustischen Systemen, die speziell in die Orgel integriert und für den Raum intoniert wurden. Sie verschmelzen als Optionen mit Orgelregistern, beeinflussen durch verschiedene Artikulationen die Einschwingvorgänge, ermöglichen allein durch Anschlagstechniken an den Manualtasten Akzente, Crescendo- und Decrescendoeffekte an den Orgelregistern sowie Änderungen im Tonverlauf (Vibratostärke, Tonhöhe o. a. durch Tastendruck).

Zusatzfunktionen (im Setzer integriert):

Koppeln Oberwerk Pedal
Koppeln Oberwerk Pedal
Sub II Variable 1 bis 10 Zartbaß 16'
II/III (Vibraphon, Pizzbaß 16'
Super II/I Celesta, Trompete dolce 16'
Sub II/I Marimba, Harmonika 32'
I/II Englisch Horn,  
Sub I/I Klarinette,  
P/I Horn,  
Super III/II Panflöte u. a.)  
Sub II/III    
Super II/III    

Erbaut: Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt, 1993
Expertisen St. Nikolai-Kirche Bad Liebenwerda